Donnerstag, 13. dezember 2007
Ist es eigentlich wichtig welchen sozialen Status jemand hat?Es ist ja so das jeder Mensch seinen Platz im Leben sucht.Wir
identifizieren uns mit Menschen die einen Job haben,oder keinen,die Geld haben oder keins,die Kinder haben oder keine,die verheiratet sind oder ledig.Alle glauben sich dort aufgehoben
zu fühlen wo sie hingehören.Aber ist es so?Die Vereinsamung der Menschen ist doch nicht vom Status abhängig.Haben die Menschen nicht alle Angst ausgegrenzt zu werden.Solange ich mich auf mein
Gegenüber einlasse,kann Beziehung entstehen.Beziehungen dazu gehören,reden,zuhören,lächeln,ein Schritt des Weges zusammen gehen.Das Gefühl haben:Bei dir fühl ich mich wohl.Eigentlich ist Begegnung
ganz einfach,aber wir nehmen die Chancen die uns bieten,weniger wahr.Oft suchen wir nur jemand der uns nützen könnte.Fühlen uns aber häufig ausgenutzt.
von Traenental
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Sonntag, 25. november 2007
Ist das Leben vorherbestimmt?Ich mach mir Gedanken,das manchmal im Leben etwas passiert,das so gewaltig ist,das man sein ganzes bisheriges Leben in Frage
stellt.2004 war so ein Schicksalsjahr.Ich war Mutter und von Beruf Altenpflegerin.Sterben gehörte zum Alltag.Im Juni wurde mir die Gebärmutter entfernt.Ich konnte keine Kinder mehr
bekommen,obwohl mit 44 doch schon etwas spät.Aber ich dachte so.Dann rief mich meine Mutter an und sagte sie hätte Krebs.Mein jüngerer Sohn hatte ein Fahrradunfall und
lag mit Hirnblutung auf der Intensivstation.Er war damals 17 Jahre alt.Im November bekam ich meine betriebsbedingte Kündigung.Mein älterer Sohn Manuel nahm sich mit 19 Jahren am
3.11.2004 das Leben.Am 31.12.2004 starb ein Onkel plötzlich.2005 wurde ich berentet.
Ich war von heut auf morgen allein,ohne Job.Alles was mich vorher ausmachte zählte nicht mehr.Aber hatte ich nicht Glück gehabt,das meine Kinder nie ernsthaft krank waren?Ist es Schicksal in eine
Familie hineingeboren zu werden die nicht gut zu einen ist?Ich denke man kann dadurch stärker werden oder kaputt gehen.ich verstehe nicht,wie Mörder und Vergewaltiger mit eine schweren Kindheit
entschuldigt werden.Sie konnten wählen.Die Opfer konnten es nicht.
von Traenental
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